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Ausbilder wurden von einem Zug erfasst und starben noch an Ort und Stelle.

Ausbilder wurden von einem Zug erfasst und starben noch an Ort und Stelle

Wrist SH – Bahnmitarbeiter von Zug erfasst und schwer verletzt

 

Ein tragischer Unfall hat sich am Donnerstagmorgen an einem unbeschrankten Bahnübergang in einer Kleinstadt in Süddeutschland ereignet. Zwei erfahrene Ausbilder, die im Rahmen einer Schulung mit Auszubildenden unterwegs waren, wurden von einem durchfahrenden Regionalzug erfasst und starben noch an Ort und Stelle.

Nach Angaben der örtlichen Polizei war die Gruppe gegen 8.15 Uhr zu einer praktischen Übung im Bereich Gleissicherheit unterwegs. Dabei überquerten die Ausbilder gemeinsam mit mehreren Auszubildenden die Bahngleise. Während die jungen Teilnehmer rechtzeitig die andere Seite erreichten, wurden die beiden Ausbilder von dem herannahenden Zug überrascht. Augenzeugen zufolge war der Zug mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und konnte trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen.

Die Rettungskräfte trafen innerhalb weniger Minuten am Unfallort ein. Für die beiden Männer, beide im Alter von Mitte fünfzig, kam jedoch jede Hilfe zu spät. „Es handelt sich um eine unvorstellbare Tragödie, die uns alle tief erschüttert hat“, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei auf einer Pressekonferenz. Mehrere Auszubildende, die den Vorfall mitansehen mussten, standen unter Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen derzeit. Es werde geprüft, ob mangelnde Absicherung am Bahnübergang oder menschliches Versagen eine Rolle gespielt haben könnten. Ein Bahnsprecher erklärte, dass der betroffene Streckenabschnitt regelmäßig befahren werde und bisher keine vergleichbaren Vorfälle bekannt seien.

Die Deutsche Bahn zeigte sich bestürzt über den Unfall. „Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und den Auszubildenden, die diesen schrecklichen Moment miterleben mussten“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die genauen Umstände aufzuklären.

Auch die Gemeinde reagierte erschüttert. Bürgermeisterin Claudia Meier sprach den Familien ihr tiefstes Mitgefühl aus. „Diese beiden Männer waren nicht nur engagierte Ausbilder, sondern auch wichtige Stützen unserer Gemeinschaft. Ihr Verlust hinterlässt eine große Lücke.“

Für die nächsten Tage sind Kriseninterventionsteams im Einsatz, um die betroffenen Auszubildenden sowie Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen zu betreuen. Die Bahnstrecke blieb bis zum Nachmittag gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verspätungen im Regionalverkehr kam.

Der tragische Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit an Bahnübergängen und im Ausbildungsbetrieb auf. Gewerkschaften und Berufsverbände fordern bereits eine lückenlose Untersuchung und mögliche Konsequenzen, um ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern.

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