Schwerer Unfall – Fahrer stürzte von Brücke in den Inn, Leiche nicht gefunden
Schwerer Unfall – Fahrer stürzte von Brücke in den Inn, Leiche nicht gefunden

Ein tragischer Unfall hat sich am späten Sonntagabend auf der Inntalbrücke nahe Rosenheim ereignet. Nach ersten Informationen der Polizei verlor ein Autofahrer aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbrach die Leitplanke und stürzte in den Fluss Inn. Trotz einer groß angelegten Suchaktion konnte die Leiche des Fahrers bisher nicht gefunden werden.
Zeugen berichteten, dass sie gegen 22:30 Uhr ein lautes Krachen hörten und anschließend ein Fahrzeug im Wasser verschwinden sahen. „Es ging alles unglaublich schnell. Wir dachten zuerst, jemand habe nur stark gebremst – doch dann sahen wir das Auto in den Fluss stürzen“, sagte eine Augenzeugin gegenüber der Presse.
Die Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. Taucher suchten bis in die frühen Morgenstunden nach dem Fahrzeug und dem mutmaßlichen Fahrer, mussten die Suche jedoch aufgrund der starken Strömung und schlechten Sichtverhältnisse gegen 3 Uhr morgens abbrechen. Am Montagvormittag wurde die Aktion mit Unterstützung eines Hubschraubers fortgesetzt, doch bislang ohne Erfolg.
„Wir haben das Wrack mittlerweile in etwa vier Metern Tiefe geortet“, erklärte Einsatzleiter Markus Huber. „Das Fahrzeug konnte jedoch noch nicht geborgen werden, da die Strömung an dieser Stelle sehr gefährlich ist. Wir hoffen, im Laufe des Tages sicher an das Auto heranzukommen.“
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Fahrer allein unterwegs war. Hinweise auf weitere Insassen liegen nicht vor. Über die Identität des Mannes gibt es noch keine offiziellen Angaben, allerdings wurde in der Nähe des Unfallortes ein Ausweis gefunden, der möglicherweise dem Fahrer gehört.
Unklar ist bislang auch, warum das Auto von der Fahrbahn abkam. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung oder ein anderes beteiligtes Fahrzeug. Technische Defekte oder gesundheitliche Probleme des Fahrers werden nicht ausgeschlossen.
Die Brücke war während der Bergungsarbeiten mehrere Stunden vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der B15 führte. Erst gegen Mittag wurde die Strecke wieder freigegeben.
Anwohner zeigen sich schockiert über den Vorfall. „Hier fahren viele Leute nachts viel zu schnell über die Brücke“, sagte ein Anwohner. „Vielleicht war das wieder so ein Fall – aber das ist nur eine Vermutung.“
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet oder Hinweise zum Fahrzeug geben können, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim zu melden.
Hinweis: Dieser Artikel beruht auf einem fiktiven Szenario und stellt kein reales Ereignis dar.






