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Autogas-Pickup fing Feuer – Fahrzeug brannte vollständig aus, eine Familie überlebte nicht

Autogas-Pickup fing Feuer – Fahrzeug brannte vollständig aus, eine Familie überlebte nicht

Ein tragisches Unglück erschütterte am frühen Montagmorgen die kleine Gemeinde nahe Augsburg: Ein mit Autogas betriebener Pickup geriet plötzlich in Brand und brannte vollständig aus. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam für die vierköpfige Familie im Fahrzeug jede Hilfe zu spät. Das Fahrzeug sei innerhalb weniger Minuten in Flammen aufgegangen – eine Flucht war unmöglich.

Laut ersten Ermittlungen der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 6:20 Uhr auf einer Landstraße zwischen Diedorf und Gessertshausen. Ein vorbeifahrender Autofahrer bemerkte plötzlich Rauch, der aus der Motorhaube des Pickups aufstieg, und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Doch als die Rettungskräfte wenige Minuten später eintrafen, stand das gesamte Fahrzeug bereits lichterloh in Flammen.

„Das Feuer breitete sich extrem schnell aus. Offenbar gab es eine Explosion im Gasantriebssystem“, erklärte Einsatzleiterin Claudia Meier. Die Flammen erreichten Temperaturen von über 1000 Grad Celsius, was den Löschversuch erschwerte. Erst nach über zwanzig Minuten gelang es der Feuerwehr, das Feuer vollständig zu löschen. Vom Fahrzeug blieb nur ein verkohltes Wrack übrig.

Im Inneren fanden die Einsatzkräfte die Überreste von vier Personen – mutmaßlich die Eltern und ihre zwei Kinder. Die Polizei konnte zunächst keine Identitäten bestätigen, da das Fahrzeug vollständig zerstört war. Laut Kennzeichen könnte es sich jedoch um eine Familie aus der Region handeln, die am Wochenende bei Verwandten zu Besuch gewesen sein soll.

Die Kriminalpolizei hat noch in derselben Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten für Brandursachen untersuchen derzeit die Überreste des Fahrzeugs. Ein technischer Defekt im Bereich des Autogastanks steht im Mittelpunkt der Ermittlungen. „Wir schließen derzeit weder einen Materialfehler noch eine fehlerhafte Installation aus“, sagte Polizeisprecher Markus Fendt.

Augenzeugen berichteten, dass kurz vor dem Brand ein lauter Knall zu hören gewesen sei. Einige Anwohner vermuteten zunächst einen Verkehrsunfall. Erst als die Flammen sichtbar wurden, sei klar geworden, dass es sich um einen Fahrzeugbrand handelte.

Die Nachricht vom tragischen Unglück hat die Gemeinde tief getroffen. Am Vormittag legten Nachbarn und Freunde Blumen und Kerzen an der Unfallstelle nieder. Bürgermeisterin Sabine Koller zeigte sich bestürzt: „Wir sind alle sprachlos. Eine Familie zu verlieren, ist unvorstellbar. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.“

Die Feuerwehr warnte indes erneut vor den Risiken unsachgemäß installierter Gasanlagen. In Deutschland sind derzeit über 400.000 Fahrzeuge mit Autogas unterwegs – grundsätzlich gilt diese Antriebstechnik als sicher. Dennoch mahnen Experten, regelmäßige Prüfungen durchführen zu lassen, um Lecks oder Überhitzung frühzeitig zu erkennen.

Die Ermittlungen dauern an. Ein offizielles Guta

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