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Ein Mann schießt zwei andere Männer nieder und flieht. Nun bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe – und warnt.

Ein Mann schießt zwei andere Männer nieder und flieht. Nun bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe – und warnt.

Polizei warnt vor Todesschützen von Menden - Fahndung läuft

Ein dramatischer Vorfall hat am späten Freitagabend in einer ansonsten ruhigen Wohngegend die Anwohner erschüttert. Nach Angaben der Polizei kam es gegen 22:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern, die in einer bisher noch nicht näher geklärten Beziehung zueinander stehen. Im Verlauf dieser Streitigkeit zog einer der Männer eine Schusswaffe und feuerte mehrmals ab. Zwei Männer im Alter von 32 und 41 Jahren wurden dabei schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter flüchtete anschließend zu Fuß vom Tatort und ist bislang noch auf der Flucht.

Die beiden Verletzten konnten dank des schnellen Eingreifens von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Ärzte befinden sich beide Männer in kritischem, aber stabilisiertem Zustand. „Es ist dem raschen Handeln der Ersthelfer und der Polizei zu verdanken, dass die Opfer überhaupt noch am Leben sind“, erklärte ein Sprecher der örtlichen Klinik.

Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung nach dem Schützen ein. Mehrere Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber waren in der Nacht im Einsatz. Bisher fehlt jedoch jede Spur von dem Mann. „Wir müssen davon ausgehen, dass er weiterhin bewaffnet ist und eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen könnte“, sagte Polizeisprecherin Anja Richter bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Samstagmorgen.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung dringend um Mithilfe. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zum Aufenthaltsort des Täters geben kann, soll sich umgehend bei der Polizei melden. Gleichzeitig warnen die Behörden davor, den Mann selbst anzusprechen oder zu konfrontieren. „Jeder Versuch, ihn eigenmächtig zu stellen, könnte lebensgefährlich enden“, betonte Richter.

Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Täter um einen etwa 35 bis 40 Jahre alten Mann handeln, circa 1,80 Meter groß, von schlanker Statur. Zeugen berichten, dass er zur Tatzeit dunkle Kleidung und eine Baseballkappe trug. Weitere Details wollte die Polizei bislang nicht bekannt geben, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Unterdessen wächst die Sorge in der Bevölkerung. Viele Anwohner der betroffenen Gegend zeigten sich fassungslos über die Gewalttat. „So etwas kennt man hier einfach nicht. Wir fühlen uns sonst sicher – und plötzlich passiert so etwas direkt vor der Haustür“, sagte eine Anwohnerin gegenüber der Presse.

Die Polizei kündigte an, ihre Präsenz in der Region vorübergehend zu verstärken, um den Sicherheitsgefühlen der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Zudem sollen psychologische Betreuungsangebote für die Zeugen des Vorfalls bereitgestellt werden.

Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Ob es sich um eine persönliche Fehde, eine Beziehungstat oder einen anderen Auslöser handelt, müssen die Ermittlungen zeigen. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, den Täter zu identifizieren und zu fassen.

Bis dahin gilt die eindringliche Warnung der Behörden: Der Mann ist bewaffnet und potenziell gefährlich. Wer ihn sieht, soll sofort den Notruf wählen – und keinesfalls versuchen, auf eigene Faust einzugreifen.

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