Leichen von fünf Opfern im Alter von etwa 18 Jahren in einem Fass gefunden und in einen Fluss in München geworfen
Leichen von fünf Opfern im Alter von etwa 18 Jahren in einem Fass gefunden und in einen Fluss in München geworfen

Ein makaberer Fund erschütterte am Dienstagmorgen die Stadt München: In einem großen Metallfass, das im Fluss Isar trieb, wurden die Leichen von fünf jungen Menschen entdeckt. Nach ersten Angaben der Ermittler handelt es sich bei den Opfern um Jugendliche im Alter von etwa 18 Jahren. Der grausame Fund löste nicht nur einen Großeinsatz der Polizei aus, sondern auch Entsetzen und Angst in der Bevölkerung.
Ein Spaziergänger bemerkte das Fass gegen sieben Uhr morgens in der Nähe des Deutschen Museums und alarmierte umgehend die Polizei. Taucher der Feuerwehr bargen das tonnenschwere Behältnis aus dem Wasser. Beim Öffnen des Fasses bot sich den Einsatzkräften ein schockierendes Bild: Die Leichen von fünf jungen Menschen, dicht zusammengedrängt, lagen im Inneren. Aufgrund des Zustands der Körper gehen die Ermittler davon aus, dass die Opfer erst vor kurzer Zeit getötet wurden.
Die Mordkommission der Münchner Kriminalpolizei übernahm sofort die Ermittlungen. „Wir stehen hier vor einem äußerst brutalen und rätselhaften Verbrechen“, erklärte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag auf einer improvisierten Pressekonferenz. Über mögliche Hintergründe oder ein Tatmotiv wollte er sich noch nicht äußern. Auch zur Identität der Opfer gibt es bislang keine gesicherten Informationen. Allerdings deuten erste Spuren darauf hin, dass es sich um fünf Jugendliche aus derselben Altersgruppe handelt.
Der Fund hat die Anwohner der Isar in Angst und Schrecken versetzt. Viele Menschen legten spontan Blumen und Kerzen in der Nähe des Fundorts nieder. „So etwas kennt man nur aus Krimis oder Filmen. Dass so etwas hier in München passiert, ist unvorstellbar“, sagte eine junge Frau, die in der Nähe wohnt.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und hat eine Sonderkommission eingerichtet. „Wir prüfen derzeit alle Vermisstenmeldungen der letzten Tage und Wochen. Außerdem bitten wir um Hinweise von Personen, die etwas Auffälliges in der Umgebung der Isar bemerkt haben“, so der Polizeisprecher weiter.
Experten zufolge ist der Fund nicht nur wegen seiner Grausamkeit ungewöhnlich, sondern auch wegen der Art der Tat. Ein ganzes Fass mit mehreren Leichen in einen Fluss zu werfen, sei extrem auffällig und deute auf eine gezielte Botschaft hin. Kriminologen sehen Parallelen zu Fällen aus dem Ausland, in denen Bandenkriminalität oder Racheakte eine Rolle spielten.
Am Abend war die Isar im Bereich des Fundorts weiterhin weiträumig abgesperrt. Kriminaltechniker suchten nach weiteren Spuren, während Forensiker die Leichen in die Gerichtsmedizin überführten. Die Obduktion soll klären, auf welche Weise die Opfer getötet wurden.
Die Münchner Bevölkerung blickt nun mit gemischten Gefühlen auf die kommenden Tage: zwischen Fassungslosigkeit, Trauer und der Hoffnung, dass die Polizei die Täter schnell fasst. Bis d






